Zynga Live Poker – Autor: Markus
Wenn jemand mir vor zwei Jahren gesagt hätte, dass ich bald Texas Hold’em mit Facebook-Freunden auf meinem iPhone spielen würde, hätte ich wahrscheinlich nur an eines gedacht: Der spinnt wohl. Tja, jetzt muss ich wohl meine Worte zurücknehmen.
Live Poker ist ein Texas Hold’em App für das iPhone. Das Beste daran ist, dass man online gegen echte Gegner antreten kann. Das Schlechteste, dass man online gegen echte Gegner antreten muss.
Warum kann eigentlich niemand das Spiel ernst nehmen, auch wenn es eben nur um Spielgeld geht? Ich schätze, ich kenne die Antwort, aber es ist trotzdem frustrierend. Eine Partie Texas Hold’em Poker funktioniert dann richtig, wenn jeder wenigstens ungefähr weiß, was er tut und einigen ungeschriebenen Regeln folgt. Wenn niemand für schlechtes Spiel bestraft wird, sind alle Regeln Schall und Rauch.
Natürlich kann das nicht dem Spiel vorwerfen, sondern nur den Spielern. Immerhin kann man Live Poker mit seinen Freunden spielen und entgeht damit den furchtbaren Spielern, die sich hinter ihrer Anonymität verstecken. Und wo sind all deine Freunde inzwischen? Genau, auf Facebook. Dank Facebook Connect kannst auch du mit all deinen Freunden Texas Hold’em spielen (und mit allen anderen, die bei Facebook registriert sind und Poker spielen). Bei Zynga spielen bereits 1,4 Mio. Menschen, das virtuelle Casino hat bereits gigantische Ausmaße angenommen.
Das Interface von Live Poker ist einem echten Online-Casino sehr ähnlich und wird auch fast genauso bedient. Das vereinfacht die Entscheidungen, an die man ggf. per Klingelzeichen oder wahlweise per Vibrationsalarm erinnert wird. Man kann mit den anderen Spielern chatten und sogar virtuell ein Bierchen ausgeben, wenn man jemanden besonders sympathisch findet.
Bei der Freeware-Version erhält man zunächst einen anständigen Startstack und dann täglich 1000 Chips Nachschub, sofern man gespielt hat. Obwohl die kostenpflichtigen Versionen mit mehr Chips belohnen (Anfangsstacks von 40K bis hin zu 1M und täglich zwei mal mehr Bonuschips), bietet die Deluxe Version derzeit leider keine Extra-Features. Manche User haben zudem von einem Verlust von Chips bei einem Upgrade berichtet, mittlerweile sollte aber das Problem laut Zynga gelöst sein.
Was die Stabilität angeht, dann habe ich mit Live Poker bisher noch keine Probleme gehabt. Zugegeben, die Deluxe Version habe ich noch nicht ausprobiert. Sollten welche auftreten (man weiß ja nie), dann empfiehlt es sich, die neueste Version runterzuladen oder das Support anzuschreiben. Oder sich einfach die Euronen von Anfang an zu sparen. Denn warum sollte man überhaupt für etwas zahlen, das man umsonst bekommt?
Fazit: Zynga Live Poker ist ein Texas Holdem App, das sich durchaus sehen lassen kann. Falls du noch kein Pokerspiel auf deinem iPhone hast, solltest du Live Poker mal ausprobieren – es kostet ja schließlich nichts. Wenn du ein Hardcore-Zocker bist, wähle die Profi-Version für 2,39€ (oder mehr).
„Live Poker“ benötigt 3G oder Wi-Fi Zugang, es läuft auch auf iPod Touch.
Live Poker by Zynga im iTunes Store – (kostenlos – 8,5 MB)
Live Poker 40K by Zynga im iTunes Store – (2,39€ – 8,5 MB)
Der ein oder andere wird sich nun vielleicht wundern, war unsere Seite doch bisher fast ausschließlich mit Testberichten zu aktueller Software bestückt. Dies ändert sich zwar nicht grundlegend, aber dennoch möchten wir auch nach Möglichkeit hin und wieder interessante Hardware unter die Lupe nehmen. Nachdem die persönliche Anschaffung des neuen iPhone 3GS bereits geglückt war, können wir uns nun auch über eine Leihstellung von Apple freuen. Zur Verfügung gestellt wurde uns ein brandaktuelles MacBook Pro mit 15“ Display und 2,8 GHz DualCore-CPU.
Dieser Test mag sich vielleicht nicht unbedingt an die Hardware-Profis richten, die jede FPS-Zahl in Benchmarkform sehen wollen, sondern beschäftigt sich eher mit den Grundeigenschaften der Notebooks. Warum kostet ein Apple-Notebook eigentlich mehr als ein normales PC Notebook von Acer, Asus und Co.? Ist ein MacBook überhaupt für jeden zu gebrauchen und lohnt dieser Aufpreis? Diesen und mehr Fragen, gehen wir in unserem Test auf den Grund.
Das Gehäuse und die verbaute Hardware im Blickpunkt
Eine der Besonderheiten des neuen MacBook Pro ist in jedem Fall das sogenannte „Unibody“-Gehäuse. Wer schon mal ein Notebook besessen hat, wird es kennen, da gibt es teils quietschende Tastaturen, oder welche die zu weit nachgeben, Plastik das sehr schnell unangenehm heiß wird und manchmal sogar relativ billig aussieht, sowie kein angenehmes Tippen auf Dauer ermöglicht. Was Apple nun getan hat? Sie haben ein Gehäuse aus einem einzigen Aluminium-Block hergestellt, in dieses wurden Löcher für die Tastatur, Lautsprecher, etc. mit einem speziellen Laserbohrer vorgenommen. Somit erhält man ein Gehäuse fast aus einem Block, ohne haufenweise Lücken, Verschraubungen oder sonstige Dinge die das Aussehen stören oder anfällig für Fehler wären. Lediglich auf der Unterseite findet man einige winzige Schrauben, um etwa Hardware austauschen zu können. Ansonsten sucht man Schrauben, mehrere Stücke die zusammen gesetzt wurden oder sonstige Ungereimtheiten vergebens.

Gehäuse
Damit aber nicht genug, dass komplette Notebook ist auch extrem dünn, gemessen an anderen 15“ Notebooks. Das Display kommt in spiegelnder Glossy-Bauweise, aber dennoch sehr guter Qualität daher. Entsprechend eignet sich unsere Testvariante nicht zwangsläufig für alle Lichtverhältnisse, da Spiegelungen entstehen können. Anschließend muss also die Helligkeit hoch gedreht werden, womit wiederum die Akkulaufzeit verringert wird. Trotzdem ist das kristallklare Bild bei einer maximalen Auflösung von 1440×900 Pixel im Widescreen-Format eine echte Augenweide. Farbtreue und Ausleuchtung lassen auch bei sehr schrägem Blickwinkel keine Wünsche offen. Natürlich ist auch der Deckel mit dem eingesetzten Display und der Glasabdeckung davor sehr schmal gehalten, aber dennoch sehr stabil. Ihr müsst also auch bei Zugfahren nicht mit einem umher wackelnden Display auskommen, was durchaus eine Seltenheit geworden ist. Überhaupt ist das Design zwar schick aber auch schlicht gehalten, auf besondere leuchtende Tasten oder sonstige verspielte Leuchtelemente muss größtenteils verzichtet werden. Wer auch im ausgeschalteten Zustand wissen möchte, welche Restladedauer beim Akku verbleibt, der kann an der Seite auf einen kleinen Knopf drücken und erfährt via kleinen LEDs den aktuellen Restladezustand.

Akku-Ladezustand
Im Gerät selbst stecken je nach Ausführung leicht unterschiedliche Komponenten. Unser Testgerät verfügte über einen Intel Core 2 Duo mit 2x 2,8 GHz CPU, 4 GB Ram, einem integrierten Nvidia Chipsatz mit GeForce 9600M und einem dedizierten Grafikchip mit GeForce 9600 M GT (512 MB), die Wahl welcher Chip genutzt wird, kann selbst bestimmt werden. Was übrigens je nach Anwendung natürlich auch eine geringere Hitzeentwicklung und längere Akkulaufzeit nach sich zieht. WLAN 802.11n N, Slot-In DVD-Laufwerk und eine 500 GB Festplatte mit laufruhigen 5400 U/min runden das sehr gute Gesamtpaket ab.
Tastatur, Touchpad und Arbeitsgefühl
Die Tastatur mag auf den ersten Blick zwar nicht für jeden sehr schick bzw. einfach sehr schlicht aussehen, erfüllt seine Dienste aber bestens. Der Abstand zwischen den einzelnen Tasten ist großzügig bemessen, dass Tastgefühl makellos und ein leises und entspanntes Tippen ist auch über viele Stunden problemlos möglich. Dank einem Helligkeitssensor, schaltet sich auch eine Tastaturbeleuchtung auf Wunsch ein, die sich der Umgebung anpasst und somit ebenfalls das Arbeitsgefühl in dunkleren Umgebungen verbessert.
Das verbaute Touchpad ist weiter gewachsen, allerdings sucht man extra Tasten für die Gegenstücke der Maus auf den ersten Blick vergebens. Diese sind im Touchpad integriert und geben eine hörbare und fühlbare Rückmeldung beim Klick ab. Der obere Bereich des Touchpads lässt sich entsprechend nicht als Taste direkt gebrauchen. Auf Wunsch kann man natürlich auch auf die Maustaste direkt verzichten und einfach durch kurzes Tippen auf das Touchpad einen Mausklick simulieren. Das Touchpad ist weiterhin Multitouch fähig, soll heißen ihr könnt mehrere Finger verwenden um weitere Gesten auszuführen, dazu zählt Scrolling, Zoomen, Drehen und vieles mehr. Nach der Betrachtung der anschaulichen Videos funktioniert das nach kurzer Eingewöhnungszeit auch wirklich gut, wer schon einmal mit einem iPhone gearbeitet hat, dürfte schnell klar kommen.

Tastatur und Touchpad
Windows auf dem MacBook Pro
Das sich Macs inzwischen auch mit Windows vertragen sollte bekannt sein, trotz allem ist mit Vista nicht alles Gold was glänzt. Die Installation klappt zwar problemlos mit BootCamp, aber der Zugriff auf alle integrierten Komponenten ist nicht 100% gewährleistet. Eine Maus sollte beispielsweise angeschlossen werden und auch mit geringerer Akkulaufzeit und weniger guter Touchpad-Ausnutzung muss man wohl leben. Denn der Wechsel zwischen den beiden Grafikchips scheint unter Vista nicht so problemlos möglich zu sein, was zu einem höheren Stromverbrauch, Hitzeentwicklung und verringerter Akkulaufzeit, sowie Geräuschentwicklung führt, da der dedizierte Grafikchip für alles verwendet wird.
Grundsätzlich ist Windows auf dem MacBook Pro zwar möglich, aber nur mit Auswirkungen auf Lautstärke, Akkulaufzeit und weiteren Einschränkungen. Wer damit leben kann, der kann natürlich auch mit Vista arbeiten, wie gesagt geht dadurch aber einiges an Besonderheiten und den wichtigsten Aspekten verloren, die das Gerät auszeichnen. Unter diesem Punkt sollte man gut überlegen, ob man nicht doch besser zu einem PC Notebook greifen möchte.
Arbeiten mit MacOS X und die Akkulaufzeit
Warum die genannten Punkte so tragisch sind, erwähnen wir nun für euch. Denn neben den oben genannten Einschränkungen, arbeitet das MacBook Pro im Betrieb mit dem Hauseigenen Betriebssystem meistens mit dem schwächeren Grafikchip. Was für geringere Abwärme, genug Leistung und weniger Lautstärke und natürlich deutlich mehr Akkulaufzeit sorgt. Die genaue Dauer der Akkulaufzeit ist schwer zu messen, beschränkt man sich auf das Schreiben von Texten (aber nicht ununterbrochen) und dem Surfen im Web (Kabel), mit WLAN geht entsprechend etwas mehr Akkuzeit flöten, so kommt man durchaus auf 6 Stunden mit einer ordentlichen Displayhelligkeit ohne weitere Einschränkungen. Dies ist durchaus eine beeindruckende Zeit, wer die Helligkeit noch weiter runter regelt und weniger intensive Nutzungen vornimmt, der kann grundsätzlich sogar mit 7 Stunden an Laufzeit rechnen.

Display und Anschlüsse
Dies sind letztlich Zeiten, wie man sie meistens nur noch aus den neuen Netbooks mit 9-10“ Display (Matt) und großen Akkuzellen her kennt. So kommen auch diese Geräte auf eine Laufzeit von 7 Stunden unter Idealbedingungen, allerdings mit kleinerem Display, schwacher Display-Ausleuchtung, einer Tastatur auf der langes Schreiben meist weniger angenehm ist und natürlich die Leistung des Gerätes wesentlich geringer ist. Trotz der langen Laufzeit bleibt das Gerät sehr flach und mit ca. 2,5 kg auch noch in einem relativ mobilen Bereich.
Das Arbeiten mit MacOS X geht natürlich problemlos von der Hand, allerdings brauchen Umsteiger oder bisherige Windows-Nutzer einige Zeit um sich zurecht zu finden. Andere Programme, andere Fenster-Navigation, andere Abläufe bei Installation und Deinstallation von Software und vieles mehr. Die Umstellung ist also nicht gerade einfach, besonders für eingefleischte Windows-Benutzer. Das System selbst läuft aber sehr schnell, reibungslos und zuverlässig, wie man es eben gewöhnt ist. Natürlich kann man auch nicht wie gewohnt jegliche Software auf dem MacOS X laufen lassen, gleiches gilt natürlich für Spiele.
Für unseren Test hatten wir uns einmal das aktuelle „Die Sims 3“ auf dem MacBook Pro installiert. Die Installation und Ladezeiten blieben kurz und trotz hoher Auflösung (1440×900 Pixeln) blieb das Spiel erstaunlich flüssig. Natürlich wird bei einem so rechenintensiven und brandaktuellen Spiel die Akkuleistung stark beeinträchtig und auch eine größere Geräuschen- und Hitzentwicklung liegt vor. Trotzdem liegt all dies noch in einem guten Bereich und ist nicht als störend zu empfinden, somit lässt sich also kurz gesagt auch feststellen, dass sich aktuelle Spiele die Hardware intensiv sind, auch auf dem MacBook Pro sehr gut abspielen lassen. Natürlich muss man damit leben, dass nicht sehr viele Spiele für PC und MAC gleichzeitig lauffähig sind und man somit Allgemein das MacBook Pro weniger als Spielgerät nutzen kann.
Fazit: Wer unseren Test aufmerksam gelesen hat, dem sollte nun zumindest zum Teil klar sein, warum dass MacBook Pro preislich in höheren Regionen angesiedelt ist. Neben hochwertigen Komponenten, dem Alu-Gehäuse und einigen anderen Details, trumpft das Gerät vor allem auch bei der extrem langen Akkulaufzeit auf, zumindest unter MacOS X. Unter Vista muss man mit einigen Einschränkungen leben und auch im Bereich der Spiele ist das MacBook weniger geeignet, solange man eben auf MacOS X setzt. Wer allerdings ein hochwertiges und edles Notebook mit hoher Zuverlässigkeit und einer Akkulaufzeit wie bei einem Netbook sucht, was noch dazu Leistungstechnisch oben mit spielt, der findet mit dem aktuellen MacBook Pro den idealen Partner. Bei 5 bis fast 8 Stunden an Akkulaufzeit und extrem guter Verarbeitung gibt es nur wenig Grund für Kritik, trotz allem bleibt natürlich der sehr hohe Preis bestehen und trotz der guten Technik und Akkuleistung bezahlt man auch immer noch den Namen und das Design von Apple mit.
Einschätzung – TouchGamers.de: 9/10
Toki Tori, kommt euch der Name bekannt vor? Dann habt ihr vielleicht eine Wii zu Hause stehen, denn der Titel erschien vor nicht allzu langer Zeit für WiiWare und in einer älteren Variante sogar für den GBA. Was lag also näher als den charmanten Puzzle-Plattformer auf das iPhone zu portieren? Gesagt getan, Chillingo und Entwickler Two Tribes haben vor kurzem Toki Tori für knapp 4€ im AppStore veröffentlicht.
Entsprechend dem Spielnamen hört eure Heldenfigur auf den selben Namen, euer Ziel ist es nun den niedlichen Toki Tori, der auch auf dem kleinen Bildschirm übrigens fantastisch und liebevoll animiert daher kommt, durch ganze 80 Level in 4 Welten zu lotsen. Auf euren Weg müsst ihr allerhand Eier aufsammeln, denn die Sammlung dieser ist auch immer das jeweilige Ziel. Zu Beginn fängt es gewohnt einfach an, aber bereits nach kurzer Zeit müsst ihr euch erst einmal einen Überblick über die Stage machen und euren Weg vorausplanen. Denn neben einigen Gegnern in den Levels, die ihr später auch mit einer Frostkanone außer Gefecht setzen könnt, erwarten euch auch genügend Knobelsituationen.
Toki Tori verfügt nämlich über allerhand Fähigkeiten, die er im Verlauf des Spiels erlernt, allerdings stehen diese nicht unbegrenzt sondern meist nur wenige male zur Verfügung. Sprich, wenn ihr etwa die Brückenbau-Fertigkeit einmal verkehrt einsetzt, müsst ihr den Level von vorne beginnen. Das ist aber nicht störend, da die Level doch allesamt eher überschaubar gehalten sind. Aber das war noch nicht alles an Fertigkeiten, auch Teleportation und vieles mehr wird geboten, dank der liebevollen und detaillierten Grafik macht das Lösen der Puzzle eine riesige Menge an Spaß, wozu auch die Musik seinen Beitrag leistet.
Toki Tori im iTunes Store -- (3,99€ -- 9,9 MB)
Fazit: Toki Tori war schon als WiiWare-Titel ein echt gelungenes Spiel, doch für den schmalen Geldbeutel auf dem iPhone macht es fast noch mehr Spaß. Alle die mit Puzzle-Titeln etwas anfangen können, sollten nicht lange zögern. Die liebevolle Grafik und die grandiosen Animationen von Toki Tori ziehen einen ebenso in den Bann wie die musikalische Untermalung und die immer schwieriger werdenden Level, wovon euch insgesamt 80 Stück erwarten. Dank Fertigkeiten wie Teleport und diversen Waffen ist auch immer wieder für neue Abwechslung gesorgt.
Einschätzung -- TouchGamers.de: 9/10
Halt, bevor ihr losschreit, leider gibt es Plants vs. Zombies noch nicht für das iPhone und bisher ist auch keine Umsetzungsplanung bekannt, aber ausgeschlossen ist es keineswegs, denn immerhin haben bereits viele Spiele von PopCap Games den Weg auf das kleine Apple-Wunder gefunden.
Daher erlauben wir uns dank der Unterstützung von PopGames auch einmal eine Ausnahme und liefern euch einen Test der PC-Version ab, denn diese gibt es auch für unter 10€, etwa über Steam und wie bei Peggle steht euch eine 60 Minütige Demo zum ausführlichen testen zur Verfügung. Übrigens ist der Name des Casual-Titels mindestens genauso abgedreht und verrückt wie das komplette Spiel, denn ihr müsst tatsächlich euer eigenes Hirn mit Hilfe von Pflanzen vor diversen Zombies beschützen. Diese sind nämlich in eurem Garten aufmarschiert, später muss auch noch der Hinterhof samt Pool und Zombie-Delphinen und euer Dach mit Bungee-Zombies dran glauben. Verrückt genug? Dann wartet mal ab!
Der Spielablauf- und Aufbau ist ähnlich wie bei Tower Defense-Vertretern, dennoch bringt Plants vs. Zombies genug Neuheiten in das Genre. Denn euer Garten besteht aus mehreren Bahnen, dort könnt ihr allerhand Pflanzen für die Sonnenenergie-Produzierung aufstellen, denn damit könnt ihr überhaupt erst andere Typen pflanzen und euch schützen. Neben dem Adventure-Modus erwarten euch PopGames typisch noch diverse Mini-Spielchen, Puzzle und viele weitere geheime Spielmodi, man munkelt sogar in einem kann man selbst als Zombie seinen Spaß haben.
Übrigens solltet ihr euch nicht von der Demo täuschen lassen, denn die ersten 60 Minuten sind wirklich sehr einfach und ihr solltet kein Problem haben, den Zombies die Körperteile zu entnehmen. Doch neben immer neuen Pflanzen, tauchen auch immer neue Zombies auf. Der normale Zombie ist langsam und wird schnell von euren Pflanzen mit Kernen abgeschossen werden, doch da gibt es auch stabilere Typen, etwa mit einem Blechhelm auf dem Kopf oder gar einer Tür vorneweg. Oh und ihr solltet auch den netten älteren Zombie mit der Zeitung nicht vergessen und wie dieser plötzlich los legt, wenn ihr ihm eben diese Zeitung aus den Händen geschossen habt.
Immer noch nicht genug? Ok, dann gibt es da noch Disco-Zombies, die Background-Zombies beschwören können. Was? Nicht verrückt genug? Wie wäre es dann mit einem Zombie + Eispoliermaschine und folgendem Zombie Bob-Team? Stabhochsprung-Zombies die einfach die erste Verteiungspflanze überspringen sind übrigens auch keine Seltenheit, auch Football-Spieler sind gesichtet worden. Damit ihr all diese irrwitzigen Zombies überhaupt besiegen könnt, bleiben eure Pflanzen natürlich Evolutionstechnisch auch nicht zurück. Denn da gäbe es die Wall-Nuss, die ihrem Namen als Wall wirklich gerecht wird, Minen, Sprengkirschen, Fleischfressende Pflanzen, Kakteen, Butter schießende Maiskolben, verrückte Zwiebeln, Höllen-Pilze die ganze Krater hinterlassen und vieles mehr. Ihr seht also, es wird einmalig verrückte aber ebenso spaßige Unterhaltung geboten.
Das war übrigens noch lange nicht alles was euch erwartet, da aber die Entdeckung der Profile der Zombies und Pflanzen, sowie deren Stärken- und Schwächen vieles vom Spielspaß ausmacht, wollen wir nicht noch weiter darauf eingehen.
Plants vs. Zombies -- Zur Webseite und kostenlosen 60 Minuten Demoversion
Fazit: Eines steht fest, Plants vs. Zombies ist genauso verrückt, aber auch ebenso spaßig, wie es sich anhört. Wo sonst gibt es Höllen-Pilze, Sprengkirschen, Wall-Nüsse die ängstlich schauen nachdem sie zu lange angeknabbert wurden? Die Zombie-Seite ist nicht minder abgedreht, Hochsprung-Zombies, ein Bob-Team, ein Michael Jackson samt beschwörten Background-Tänzern oder auch gute alte Standard-Zombies mit Blecheimern auf der Rübe. Plants vs. Zombies ist einfach herrlich verrückt und ein unglaublicher Spaß, wer auch nur im entferntesten Humor besitzt und ein wenig sich für Strategie oder Tower Defense begeistern kann, sollte zuschlagen, so etwas gab es bisher wirklich noch nie. Man kann nur hoffen, dass PopCap Games das Spiel in Zukunft auch auf iPhone und iPod Touch umsetzt, denn es würde sich dafür bestens eignen!
Einschätzung -- TouchGamers.de: 9/10
In den letzten Wochen und Monaten war ein neues Casual-Spiel der Entwickler von Bejeweled mehr als oft in den News zu finden. Nach einiger Wartezeit wurde nun der neue Geniestreich namens Peggle auch auf das iPhone und den iPod Touch umgesetzt worden. Doch was ist nun dieses Peggle, wovon so viele Leute ständig reden? Nun, im Grunde ist es ein Mix aus Glück und aus der eigenen Fähigkeit die Flugbahn einer Kugel vorauszuberechnen. Das besondere dabei? Nun, das werden die meisten von euch bereits nach wenigen Spielminuten rausfinden und natürlich kann man einmal damit angefangen nicht einfach wieder aufhören.
Der Feldaufbau beginnt in den ersten Stufen noch simpel und es geht darum von einer Abschussrampe aus, am oberen Bildschirm, alle orangefarbenen Peggles zu treffen. Klingt einfacher als es ist, doch das werdet ihr im Verlauf der 55 Levels noch früh genug selbst herausfinden. Damit das ganze aber später nicht zu schwierig wird, stehen euch im Hauptmodus 10 Helfer zur Verfügung, die alle über eine andere magische Kraft im Form der grünen Kugel verfügen. Trefft ihr diese, so erhaltet ihr zum Beispiel beim nächsten Schuss eine Feuerkugel die sich durch alle Peggles brennt oder aber eine Vorschau auf die Flugbahn eurer Kugel. Diese magischen Kräfte sind im Spielverlauf wichtig, um bestehen zu können.
Natürlich sind auch bei Peggle die Schüsse, die euch zur Verfügung stehen begrenzt, zusätzliche Kugeln erhaltet ihr etwa durch besondere Schüsse, hohe Punktzahlen und wenn ihr die am unteren Rand sich von links nach rechts bewegende Plattform direkt ins Innere treffen könnt. Neben der besonderen Jagd nach neuen Highscores entwickelt Peggle einfach ein schnelles und an den kleinen Bildschirm fesselndes Spielerlebnis. Vielleicht helfen dabei auch die Slowmotion, kurz bevor ihr die letzte Kugel trefft und die anschließende „Ode de Joy“.
Wer den Adventure-Modus bewältigt hat, kann sich daran machen 40 Großmeister-Herausforderungen anzugehen. Der Modus für schnelle Spiele oder der Herausforderungsmodus bieten weitere Langzeitmotivation. Grafik, Effekte und Steuerung sind auf typischen Puzzler-Niveau, gehen aber völlig in Ordnung, leider fehlt die Musik der PC-Version, welche aber unter Umständen in einem Update noch nachgereicht wird.
Peggle im iTunes Store -- (3,99€ -- 10,2 MB)
Fazit: Das Suchtprinzip von Peggle versteht man am besten, wenn man sich die 60 minütige Demoversion für den PC herunterlädt. Bereits nach wenigen Minuten kann man so feststellen, ob einen der Titel fesselt oder nicht, bei uns war dies zumindest bereits nach dem Abschluss des 1. Levels der Fall. Daher können wir für Fans von Bejeweled, Match 3 und auch von Flipper-Automaten-Fans den neuesten Titel von PopCap Games nur wärmstens empfehlen. Peggle verspricht stundenlangen Spielspaß, doch vorsichtig, einmal begonnen ist es schwer eine Pause einzulegen oder gar den iPod aus der Hand zu legen.
Einschätzung -- TouchGamers.de: 9/10
Seit kurzem ist die nun vollständige Version von Metal Gear Solid Touch im AppStore erhältlich. Zu Beginn mussten sich Spieler noch mit der englischen Sprache begnügen und auch mit nur 12 Abschnitten der Vorabversion. Das Update auf Version 2.0 war für alle Käufer der alten Version kostenlos. Mit dem Update kam nicht nur die Deutsche Sprache hinzu, sondern auch noch 8 neue Abschnitte für Metal Gear Solid Touch, welche unter anderen in Südamerika und Shadow Moses spielen.
Überhaupt werden Fans die Geschichten und Gebiete im mobilen Abenteuer von Old Snake schnell wiedererkennen. Basiert das Spiel doch größtenteils auf Metal Gear Solid 4 von der PlayStation 3, doch bevor sich Fans zu früh freuen, es handelt sich nicht um ein Stealth-Abenteuer, sondern um einen relativ schlichten Touch Shooter, bei dem ihr Old Snake nicht bewegen könnt, sondern nur das Fadenkreuz und in Deckung gehen könnt.
Ebenfalls neu in der Version sind weitere freispielbare Grafiken, neben den bereits vorhandenen im Drebin Store. Wem das nicht als Anreiz reicht, sich zu verbessern, für den gibt es nun noch Codenamen nach jeder Mission, welche Anhand der Kriterien wie etwa verbliebender Gesundheit festgelegt werden. Grund genug das Spiel mehrfach durchzuspielen existiert nun allemal.
Die Story selbst richtet sich wie erwähnt stark an die von MGS4, wird allerdings mit Hilfe von schlichten Texten ohne Sprachausgabe und in Standbildern erzählt, auch wenn diese optisch natürlich gut ausfallen, fragt man sich dennoch manchmal warum das Spiel fast 150 MB auf die Waage bringt.
Der Touch-Shooter selbst ist ebenfalls nur mehr solide als wirklich gut, auch wenn es der soweit beste seiner Art auf dem iPhone ist, hätte man sich dennoch ein wirkliches Abenteuer mit Snake gewünscht. Die Grafik der Standbilder ist gewohnt gut, die spärlichen Animationen und Effekte gehen ebenfalls in Ordnung. Positiv hingegen fällt die gewohnt gute Musik der Spielserie auf, was ein großes Atmosphäre-Plus einbringt.
Der Spielablauf selbst, ist fast immer identisch, man bewegt das Fadenkreuz mit dem Finger, dabei ist es egal wo sich der Finger befindet, das Kreuz lässt sich von jeder Stelle aus verschieben, gleiches gilt beim Abfeuern der Waffen. Die Steuerung geht daher problemlos von der Hand und wird von verschiedenen Gegnertypen, Boss-Gegner bei denen bestimmte Taktiken gefragt sind und Bonuszielen, sowie freundlichen NPCs die man nicht erschießen darf, positiv abgerundet. Neben der Standardwaffe hat Old Snake auch noch ein Scharfschützen-Gewehr, welches bei weiter entfernten Gegnern zum Einsatz kommt. Hier benutzt man nun beide Finger zum Rein- und Raus zoomen auf die Feinde. Ansonsten bleibt nicht viel, denn eine Aufrüstung der Waffen beim Waffenhändler Drebin sucht man vergeblich.
Trotz der positiven Aspekte, bleibt der üble Nachgeschmack, dass man die inzwischen fast 6€ fast nur für den bekannten Namen bezahlt, somit bleibt die Hoffnung auf ein richtiges MGS zumindest bestehen, da sich MGS Touch seit längerer Zeit relativ sicher unter den meist verkauften Titeln hält, im Gegensatz zu dem ebenfalls von Konami erhältlichen Silent Hill, welches noch mehr enttäuschte.
Metal Gear Solid Touch im iTunes Store -- (5,99€ -- 138 MB)
Fazit: Konami liefert mit der endgültigen Version von Metal Gear Solid Touch einen wirklich guten Touch-Shooter ab, welcher aber trotz allem enttäuscht, da das Spiel weder über Videos, noch über Sprachausgabe und auch nicht über eine sonderlich lange Spielzeit verfügt und der Preis mit inzwischen fast 6€ auch nicht gerade niedrig ausfällt. Wer dem Sniper-Genre etwas abgewinnen kann und zusätzlich MGS-Fan ist, sollte aber dennoch zuschlagen, denn etwas besseres findet man in diesem Genre zumindest momentan nicht auf dem iPhone.
Einschätzung -- TouchGamers.de: 7/10
Die Entwickler von 2XL Supercross sind wohl den meisten Spielern da draußen bestens bekannt, zeichnet sich 2XL Games doch für Spiele wie „Motocross Madness“, „ATV Offroad Fury“, „Splashdown“ und viele weitere hochkarätige Spiel aus. Nun ist der erste Titel mit 2XL Supercross der Entwickler für iPhone und iPod Touch erschienen.
Bereits vor dem Release machte das Spiel durch ein HD-Video von sich reden, denn was schnell auffiel war die extrem detaillierte Grafik und die wirklich sehenswerten Schatten in Echtzeit auf der Strecke. Auch merkte man nach Release schnell, dass der Titel die Hardware relativ stark auslastet, da z.B. der iPod Touch der 2. Generation über die schnellste Hardware verfügt und somit 4 gegnerische Fahrer neben dem eigenen darstellen und berechnen kann, während Besitzer eines iPod Touch der 1. Generation oder eines iPhones sich mit zwei Gegnern begnügen müssen.
Das Video wurde dem Spiel letztlich tatsächlich gerecht, denn 2XL Supercross kann vor allem mit sehenswerter Grafik, Streckenoptik, Vielfalt und seinen genialen Schatten punkten. Die Steuerung funktioniert nach einiger Eingewöhnung ebenfalls gut, denn es stehen diverse Möglichkeiten zur Verfügung, neben der Steuerung via Geräte-Neigung gibt es auch virtuelle Sticks zur Auswahl und bei allen Möglichkeiten lässt sich unter anderem auch noch die Sensibilität individuell anpassen.
Auf den abwechslungsreichen Strecken erwarten euch schließlich harte und aggressive KI-Gegner, diverse Sprungmöglichkeiten und später auch eng gesteckte Kurse. Das eigene Profil lässt sich übrigens hochladen und somit ist einer weltweiten Highscore-Jagd nichts im Weg. Drei Motorradklassen, 13 Strecken, welche nach und nach freigespielt werden und vier Kameraperspektiven runden das Paket ab.
Einzig die verschiedenen Spielmodi enttäuschen ein wenig, denn neben Übungsrennen, Time Trial und Einzelrennen vermisst man einen Karriere-Modus recht schmerzlich, hoffen wir also auf ein Update, welches diesen eventuell nachliefern könnte. Für Anfänger sei noch erwähnt, dass es auch einen einstellbaren Schwierigkeitsgrad gibt, somit dürften Neulinge und Profis gleichermaßen lange Spielspaß an 2XL Supercross haben.
2XL Supercross im iTunes Store -- (5,99€ -- 67,2 MB)
Fazit: 2XL Supercross war nach den ersten Minuten sehr nah an einer absoluten Topwertung, die geniale Grafik, die Echtzeitschatten, gelungene Motorengeräusche, viele Strecken, auch die Steuerung und die Spielbarkeit passen. Letztlich kostet der fehlende Karriere-Modus dem knapp 6€ teuren Motocross-Titel aber die wertvollen Punkte zur Höchstwertung. Trotz allem zeigt 2XL Supercross eindrucksvoll zu welcher Grafik das iPhone und der iPod Touch im Stande sind und verspricht viele Stunden an Spielspaß, für Fans des Genres oder Motocross-Fanatikern ist ein Kauf mehr als an Herz gelegt, so schnell wird wohl kein Titel besser dastehen als 2XL Supercross.
Einschätzung -- TouchGamers.de: 8/10
Das Genre der interaktiven Filme ist seit vielen Jahren praktisch ausgestorben, erlebte seinen Höhepunkt aber beim Durchbruch der CD-ROM und später DVD-Medien erneut. Zur damaligen Zeit waren die Spiele besonders aufgrund der TV nahen Optik und des häufig auch großen Umfangs durchaus beliebt, da es auch komplexere Titel wie die Tex Murphy-Serie und auch Akte X-Ableger gab.
Auf dem iPhone gibt es inzwischen ebenso einige Vertreter, mal kostenlos mal für einen kleinen Betrag und meist mehrere hundert MB groß. Das neueste interaktive Filmprojekt hört nun auf den Namen „Hysteria Project“ und kommt von ehemaligen Angestellten von Vivendi Mobile, welche das neue Unternehmen Bulkypix gegründet hatten. Hysteria Project ist dabei als Episoden-Spiel ausgelegt, dessen erste Episode nun für etwas über 1,50€ zu haben ist und knapp über 100 MB wiegt.
Das bei Hysteria Project sofort auffällt ist seine Ähnlichkeit zum Film „Blair Witch Project“, denn der Titel ist meist eher düster, farbarm und mit gehetzter und wackelnder Kamera aufgenommen worden. Auch die Tatsache das die Spielfigur zu Beginn gefesselt ist und sich auch im Verlauf der ersten Episode auf der Flucht vor einer Person befindet die einen dauerhaft verfolgt, verstärkt noch das bedrückende Gefühl. Für eine angemessene Atmosphäre ist es allerdings schon fast Pflicht, den Titel mit Kopfhörern zu spielen, denn ansonsten geht ein gehöriger Teil der Stimmung verloren.
Soweit so gut, meistens steht man nun unter Zeitdruck, muss sich für bestimmte Richtungen während der Flucht zu Fuß durch einen düsteren Wald entscheiden und hat hin und wieder kleine Reaktionsspielchen eingebaut, in denen man etwa Äste zur Seite bewegen muss, damit hört allerdings die Interaktivität auch schon wieder auf, was nach den ersten Ankündigungen doch enttäuscht. Auch die Spielzeit der ersten Episode ist mit nicht einmal 30 Minuten alles andere als lang geworden, auch wenn der Preis niedrig liegt.
Hysteria Project im iTunes Store -- (1,59€ -- 116 MB)
Fazit: Ich hatte mich wirklich auf Hysteria Project gefreut, hat es doch ein interessantes Setting und eine gruselige Atmosphäre zu bieten. Allerdings sind die Interaktionsmöglichkeiten sehr beschränkt, die Spieldauer der ersten Episode extrem kurz und man ist in den 30 Minuten praktisch nur damit beschäftigt auf gut Glück (meistens) eine Richtung beim weglaufen durch einen tristen Wald zu drücken. Das Spiel hat trotz allem potenzial und ich hoffe, dass die 2. Episode länger ausfallen wird, mehr Interaktion ermöglicht und auch ein paar offene Fragen beantwortet, so bleibt leider nur ein etwas überdurchschnittlicher interaktiver Film mit extrem kurzer Dauer übrig.
Einschätzung -- TouchGamers.de: 6/10