Heute war nun endlich der Tag gekommen, über Wochen gar Monate hinweg gab es die wildesten Gerüchte über das Tablet welches von Apple im Jahr 2010 erscheinen sollte. Nun ist ist Schluss mit all den Gerüchten und falschen Meldungen, denn Apple hat vor wenigen Minuten die Präsentation des neuen iPad abgeschlossen! Richtig gelesen, denn das Tablet hört wirklich auf den einfachen Namen “iPad”, was aber angesichts seiner Funktionen und des Designs auch passend ist, denn letztlich erhaltet ihr einen iPod Touch, nur in “groß”.
Beginnen wir erst einmal mit ein paar grundlegenden Dingen, dass iPad kommt mit einem 9,7″ Display daher, übrigens handelt es sich dabei um ein Glossy Widescreen Display mit Multitouch und LED-Technologie (IPS), wer die englische Bezeichnung lieber hat: “LED-backlit glossy widescreen Multi-Touch display with IPS technology”. Die Auflösung wird mit 1024×768 angegeben, wobei dies merkwürdig ist, da dies eine klassische 4:3 Auflösung ist und keine Breitbildauflösung. Die Displayoberfläche ist genauso Schmutz- und Fingerabdruckweisend wie beim iPhone 3GS und somit speziell beschichtet, was eine Reinigung auch ohne Tuch sehr einfach und gründlich gestaltet.
Das iPad wiegt in der WiFi-Variante gerade einmal 680 Gramm und in der Version mit 3G als Zusatz auch nur leichte 730 Gramm, also ein wirkliches Federgewicht! Intern findet man 16 GB, 32 GB oder 64 GB als Flash-Speicher, gepaart mit einem speziellen 1GHz starken “all in one” Apple A4 Chip. Licht- und Neigunssensoren gehören natürlich ebenso zur Ausstattung wie das erwähnte WiFi (802.11 a/b/g/n), zusätzlich wird es Modelle mit 3G-Option geben, die aber deutlich teurer ausfallen, dazu aber noch später mehr.
Wichtig dürfte für viele noch die Akkuleistung sein, so soll das iPad unter Last (Videos, Surfen, etc.) satte 10h mit seinem Lithium-Ionen-Akku stand halten, im Standby sogar natürlich deutlich länger. Ob man diese unglaubliche Zeit wirklich erreicht, etwa wenn man sogar Spiele auf dem iPad laufen lässt, wagen wir aber ein wenig zu bezweifeln. Trotzdem bleibt für die normale Arbeit eine enorme Laufzeit übrig, die wohl keine Wünsche offen lässt.
Bluetooth und die typischen Anschlüsse für Dock und Strom finden auch beim iPad ihren Platz. Spezielle Taschen und Docking-Stationen mit eingebauter Tastatur werden zum Verkaufsstart mit angeboten werden.
Nun aber genug davon und zum eigentlichen Verwendungszweck des iPads zurück. Da wir ja bereits die Nähe zum iPod Touch erwähnten, sollte klar sein, dass das iPad all das kann, was auch der iPod Touch kann. Sprich ihr erhaltet eine typische iPhone/iPod Touch Homescreen-Umgebung, mit Mail, Kalender, Google Maps (Assisted GPS, etc.), Safari, YouTube, iPod, iTunes, App Store und Co. zur Verfügung gestellt. Multitasking sucht man aber weiterhin vergebens, zumindest gab es diesbezüglich keine Hinweise. Software und Spiele aus dem App Store können auch auf dem iPad abgespielt werden, spezielle Programme und Apps werden aber natürlich noch kommen. Das Entwicklungskit dafür steht übrigens auch ab sofort zum Download bereit. Als Hinweis für uns Spieler sei noch gesagt, dass die Spiele wohl hochgerechnet und angepasst werden und die vorgestellten Titel durchaus optisch zu gefallen wussten, obwohl es sich nicht um spezielle Versionen für das iPad gehandelt hat.
iWorks wird für $30 ebenfalls zum Download bereit stehen, also somit auch Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Zeichenprogramme und einiges mehr, wie man es vom Mac her gewohnt ist.
Preise für die Geräte und Verbindungen in Europa folgen vorraussichtlich erst im Juni, hier aber die Details für die USA:
WiFi-Versionen:
- 16 GB – $499
- 32 GB – $599
- 64 GB – $699
WiFi+3G-Versionen (spätere Auslieferung):
- 16 GB – $629
- 32 GB – $729
- 64 GB – $829
Der iPad wird in 60 Tagen weltweit zum Kauf bereit stehen, die Wifi + 3G-Versionen in 90 Tagen.
Die UMTS/3G-Versionen werden unlocked sein und mit PrePaid-Karten funktionieren. In den USA wird das ganze mit speziellen Karten etwa über AT&T laufen und dort mit Preisen von $29.99 pro Monat für eine unbegrenzte Datennutzung zu Buche schlagen, für $14.99 sollen 250 MB an Transfervolumen inbegriffen sein. Die Hotspot-Nutzung soll via AT&T kostenlos ablaufen. Wie die Preise in Europa sein werden und welche Partner dort die ersten Karten anbieten für das iPad steht bis dato noch nicht fest. Preislich hoffen wir allerdings auf ähnliche Werte und keine 1zu1 Umsetzung der Preise von Dollar zu Euro.
Die Informationen und ein Video wird es in Kürze auch auf der Deutschen Seite von Apple geben, so lange könnt ihr aber auch die US-Seite unter die Lupe nehmen.
Update – Präsentationsvideo vom iPad:
Abschließend noch ein paar Bildes des Geräts für euch:






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