Mit einer großen Verspätung kam gegen Ende April endlich die iPhone-Version von Need for Speed: Undercover in den AppStore. Zu Beginn musste man noch 7,99€ zahlen, aktuell gibt es das Rennspiel für 5,49€ zu haben. In unserem Test wollen wir klären, ob die Variante von EA Mobile besser gelungen ist als die sehr mäßigen Konsolen-Ableger des letzten NFS-Serienteils.
Wie im großen Vorbild verwöhnt euch auch die Variante für iPhone mit Videosequenzen samt echten Schauspielern, ebenso sind einige der Musikstücke der Konsolen-Version mit an Bord. Allerdings gibt es keine frei befahrbare Stadt, ihr müsst euch also mit verschiedenen Rennmodi in 28 Missionen über drei Stadtteile begnügen, trotz allem ist genügend Wiederspielwert vorhanden, schließlich lassen sich weitere Autos freischalten. Bekannte Marken wie Porsche und Nissan befinden sich unter den insgesamt 20 lizensierten Fahrzeugen.
Sämtliche Wagen lassen sich sowohl optisch als auch bei der Leistung tunen, egal ob Farbe, Spoiler, Reifen oder Motorleistung, es gibt für die kleinen Verhältnisse relativ viele Möglichkeiten, aber man sollte hier keine Vielfalt wir in einem Konsolenspiel erwarten. Die Menüs und die Garage zur Ansicht der Wagen wurden sehr detailliert umgesetzt, hier fällt auch bereits die fantastische Grafik auf. Nach wie vor ist Need for Speed Undercover neben Real Racing das mit Abstand ansehnlichste Rennspiel auf dem iPhone.
Die Fahrzeugmodelle sind allesamt sehr detailliert, Spiegelungen auf den Straßen, Beschleunigungs- und Lichteffekte alles ist vorhanden und sorgt für ein äußerst gelungenes optisches Erlebnis. Die Steuerung selbst macht auch keine Probleme, auch wenn diese nicht anpassbar ist, sprich ihr müsst immer über die Bewegungssensoren und mit automatischer Beschleunigung klar kommen, was aber wie gesagt bestens funktioniert. Zusätzlich stehen euch Nitro-Boost und Zeitlupen-Funktionen zur Auswahl.
Neben normalen Rundenrennen gibt es auch noch weitere Spielmodi, daher müsst ihr mal möglichst unbeschadet den Gesetzeshütern entkommen oder aber eine gewisse Anzahl von diesen außer Gefecht setzen. Genügend Abwechslung wird also geboten und dank freischaltbaren Wagen stimmt auch die Langzeitmotivation.
Need for Speed: Undercover im iTunes Store – (5,49€ – 93,1 MB)
Fazit: Wer sich an einem fehlenden Multiplayer-Modus nicht stört und dem auch ein stark arcadelastiges Spielgefühl und wenige Musikstücke nichts ausmachen, der erhält ein sehr gelungenes Rennspiel mit grandioser Optik und sehr guter Steuerung. Für Rennspiel-Fans lohnt der Kauf daher in jedem Fall. Auch leidet die iPhone-Version nicht wie die großen Vorbilder unter übertrieben Verwisch(Blur)-Effekten oder Slowdowns.
Einschätzung – TouchGamers.de: 8/10
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